Notenbild Harmonie Leutesheim

<h1>Musikfest 2010 - Litzmer und Auemer- eine Symbiose, die funktioniert</h1>
<p>Kehl-Leutesheim (pr). Mit traditioneller Blasmusik, Volkstümlichem, Gaudi und Tanz endete das dreitätige Musikfest in Leutesheim.<br /><br /><img src="/images/contentimages/leu-musik-kleinmanns_150.jpg" border="0" style="margin: 3px; float: left;" />Beim Frühschoppenkonzert am Sonntagmorgen gab es unterhaltsame Blasmusik mit der Stadtkapelle Tengen aus dem Südschwarzwald. Beim Nachmittagkonzert waren die Gastkapellen aus Nesselried und Mösbach zur hören. Musikalische Abendunterhaltung gab es dann von der Kur- und Trachtenkapelle aus Sasbachwalden mit Dirigent Sven Heidt aus Diersheim.<br /><br /></p>
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<p><br /><img src="/images/contentimages/leu-musik-heimatbund_250.jpg" border="0" title="Heimatbund Auene" style="margin: 3px; float: left;" />Am Montag stand der Litzmer-Auemer-Tag auf dem Programm. Selten seien sie so nett eingeladen worden, sagte Marianne Schwing, Chefin des Heimatbundes Auenheim, am frühen Montagabend. Von ihrer Volkstanzgruppe gab es eindrucksvolle Auftritte zu sehen. Polka und Walzer waren Trumpf. Musikalisch begleitet wurden die sieben Tanzpaare von Annemarie, Jean-Marie und Albert aus dem Elsass. Zuvor war die volkstümliche Abteilung der Harmonie Leutesheim, die »Wiedeköpf« zu hören. Mit dabei war hier auch Trompeter Dirk Schoch, Chef der Harmonie Auenheim. Ansager Gerhard Wagner berichtete, dass die Kapelle letztes Jahr zehn Jahre und im April 2010 elf Jahre alt wurde. »In drei Jahren haben wir dann Konfirmation«, witzelte Wagner. Locker und beschwingt ging es weiter. Gekonnte Gesangseinlagen gab es von Ortsvorsteher Ernst Kleinmann und seiner Frau Anita, unter anderem bei »Litzmer Musikanten spielen auf«.<br /><br />Dieter Thorwarth philosophierte über die Symbiose zwischen Auenheim und Leutesheim. Die Sparzwänge der Stadt könnten dazu führen, dass die Rathäuser der beiden Ortschaften umfunktioniert werden, sagte Thorwarth. Ein Ein-Euro-Laden im Gebäude der Auenheimer Ortsverwaltung und ein Spielsalon im ehrwürdigen Litzmer Rathaus? Dieter Thorwarth malte den Teufel an die Wand, rechnete am Schluss aber nicht damit, dass es so weit kommt. <br /><br />Wie gut sich die beiden Ortschaften verstehen, wurde bei einem sportlichen Vergleich am Montagabend demonstriert. Sportlich und fair ging es zu bei dem von Jochen Hummel und Martin Schneider moderierten, lebendigen Live-Kicker-Turnier. Eine gemischte Mannschaft vom Trachten- und Musikverein Auenheim siegte vor der Feuerwehr Leutesheim und den Mannen aus »Auene«. <br /><br />Die Leutesheimer hatten eigens für ihre Gäste aus Auenheim einen Bus-Pendeldienst eingerichtet, den der »Shuttle-Peter« übernahm. Und so waren die Besucher aus dem Nachbarort auch reichlich im Leutesheimer Festzelt vertreten. Den Schlusspunkt setzte die Tanzband »Red Devils« mit heißen Rhythmen aus den fünfziger und sechziger Jahren.</p>